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Jungerkrankte: Auch Menschen im Erwerbsalter können an Demenz erkranken

Demenz in jüngerem Lebensalter

Alzheimer oder eine andere Demenzform kann auch jüngere Menschen vor dem Pensionsalter treffen. Schweizweit sind es über 7500 Menschen, die im erwerbsfähigen Alter mit einer solchen Diagnose konfrontiert sind. Sie und ihre Angehörigen haben andere Bedürfnisse als ältere Personen und deren Umfeld: Meist sind sie berufstätig, tragen zum Lebensunterhalt bei und kümmern sich um die im gleichen Haushalt lebenden Kinder. Diese Übersichtsseite informiert über Angebote und Broschüren, die sich an jung Demenzerkrankte und ihre Angehörigen richten.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen? Unsere Beraterinnen stehen Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung:

Alzheimer-Telefon
058 058 80 00
info(at)alz.ch
Montag bis Freitag
8–12 Uhr und 13:30–17 Uhr


Hier finden Sie Angebote, die sich speziell an junge Demenzerkrankte und ihre Angehörigen richten.


Jung Erkrankte helfen sich gegenseitig

Gesprächsgruppen für junge Menschen mit Demenz

Wie gehe ich mit der Diagnose Demenz um? Wie wirkt sich die Erkrankung auf meinen Alltag, meine Partnerschaft und mein Umfeld aus? Wie geht es für mich weiter? Vor solchen Fragen stehen viele jüngere demenzerkrankte Frauen und Männer. In der Gesprächsgruppe mit Personen in der gleichen oder einer ähnlichen Situation erfahren sie, dass sie nicht allein sind, finden Antworten auf ihre Fragen und schöpfen Mut, neue Wege zu gehen.

OrtOrganisationKontaktMehr Infos
BadenAlzheimer AargauTel. 056 406 50 70
marianne.candreia(at)alz.ch
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BaselBasler WirrgartenTel. 061 685 91 99
flurina.manz(@)wirrgarten.ch
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LuzernAlzheimer Luzern /
Alzheimer Zentralschweiz
Tel. 041 500 46 86
luzern(at)alz.ch
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OltenAlzheimer Schweiz

Regina Fischlin
Tel: 077 450 76 79
regina.fischlin(at)gmail.com 

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Sankt Gallenmosa!kCristina De Biasio Marinello
Tel. 071 244 62 17
mail(at)mosaik-demenz.ch
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SionAlzheimer WallisTel. 027 525 83 62
info(at)alz-vs.ch

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französisch

StansAlzheimer Obwalden / Nidwalden
Alzheimer Zentralschweiz
Tel. 041 661 24 42
beratung.ow-nw(at)alz.ch
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ZürichSelbsthilfe ZürichTel. 043 288 88 88
selbsthilfe(at)selbsthilfezuerich.ch
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Eine Übersicht zu den aktuellen Gruppen ist hier zu finden.


Angehörige von Menschen mit Demenz helfen sich gegenseitig

Gesprächsgruppen für Angehörige

Erkrankt jemand in jüngeren Jahren an Demenz, hat dies auch Auswirkungen auf die Ehefrau, den Partner und das weitere Umfeld. Was bedeutet die Erkrankung für mich als Angehöriger? Wie beeinflusst die Erkrankung die Partnerschaft? Wie kann ich unterstützen und wo finde ich Hilfe, wenn es allein nicht mehr geht? Gesprächsgruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz unter 65 Jahren bieten einen geschützten Raum, um sich mit gleich Betroffenen auszutauschen und Möglichkeiten zu finden, um für die erkrankten Liebsten sowie für sich selbst die Lebensqualität zu erhalten.

OrtOrganisationKontaktMehr Infos
LausanneAlzheimer VaudRegina Fischlin
Tel. 079 192 89 29
regina.fischlin(at)alzheimer-vaud.ch

Für Söhne und Töchter Betroffener
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in französisch

Lenzburg Alzheimer AargauAnnemarie Rothenbühler
Tel. 079 410 56 29
annemarie.rothenbuehler(at)highsped.ch
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Luzern Alzheimer LuzernJudith Häller
Tel. 041 320 33 70 / 079 862 99 21
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Sankt Gallen Alzheimer St. Gallen/beider AppenzellCristina De Biasio und Petra Conte
Tel. 071 244 62 17
cristina.debiasio(at)mosaik-demenz.ch
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Solothurn Alzheimer SolothurnFlora Marti
Tel. 032 377 13 62
ffmarti(at)bluewin.ch
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ZürichAlzheimer ZürichHeidi Schänzle-Geiger
Regula Bockstaller
Tel. 043 499 88 83
info(at)alz-zuerich.ch
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Mann mit frontotemporaler Demenz

Angebote für Angehörige von Menschen mit frontotemporaler Demenz

Die frontotemporale Demenz (FTD) tritt häufig auf bei Personen vor dem 65. Lebensjahr. Je nach Form der FTD verändern sich die Persönlichkeit und das Verhalten oder die Sprachkompetenz nimmt ab. In den von Alzheimer Schweiz geleiteten Gesprächsgruppen tauschen sich Angehörige in einer geschützten Atmosphäre aus. Die Gruppen bieten Informationen an über das Krankheitsbild, über Entlastungsangebote, zu finanziellen und juristischen Fragen sowie zu Ansprüchen bei Sozialversicherungen.

Gesprächsgruppen

OrtOrganisationKontaktMehr Infos
BaselBasler WirrgartenMargrit Dobler
Tel. 079 367 03 47
Margrit.Dobler(at)wirrgarten.ch
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ChurAlzheimer GraubündenClara Deflorin
Tel. 079 948 49 90
clara.deflorin(at)alzheimer.ch
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Lausanne Alzheimer VaudRegina Fischlin
Tel. 079 192 89 29
regina.fischlin(at)alzheimer-vaud.ch
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französisch
OltenAlzheimer SchweizMargrit Dobler
Tel. 079 367 03 47
ftd-margrit.dobler(at)hotmail.com
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Zürich Alzheimer ZürichMargrit Dobler
Tel. 079 367 03 47
ftd-margrit.dobler(at)hotmail.com
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Schulungstage

OrtOrganisationKontaktMehr Infos
InterlakenAlzheimer Schweiz

Tel: 058 058 80 39
bildung(at)alz.ch

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Früherkrankte Menschen mit Demenz in den Ferien

Alzheimer-Ferien

Eine Auszeit geniessen und sich erholen ? Dazu laden die Alzheimer-Ferien für jung Erkrankte ein. Menschen mit Demenz verbringen allein oder mit einer nahestehenden Person eine Ferienwoche oder ein verlängertes Wochenende in der Schweiz. Dabei gestalten die Gäste ihren Urlaub ganz nach ihren Bedürfnissen und Wünschen mit. Allen Demenzerkrankten steht während des gesamten Aufenthalts eine geschulte Begleitperson zur Seite.

In Engelberg, Valbella und Serpiano finden Ferienwochen für Jungerkrankte statt. Weitere Information zu den Alzheimerferien.


Mitglied der Arbeitsgruppe Impuls Alzheimer

Impuls Alzheimer

Die Arbeitsgruppe «Impuls Alzheimer» richtet sich an demenzerkrankte Personen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Dachorganisation besprechen die Mitglieder die Arbeiten von Alzheimer Schweiz, prüfen kommende Projekte und regen neue an. Ganz nach dem Motto «Nothing about us without us» (nichts über uns ohne uns) bringen sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein. Die Gruppe freut sich über weitere Personen, die mitdiskutieren und mitgestalten.

Möchten Sie in der Arbeitsgruppe «Impuls Alzheimer» mitmachen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht an info(at)alz.ch oder auf Ihren Anruf auf 058 058 80 20.



 


Hier finden Sie eine Auswahl von Publikationen, die speziell auf die Bedürfnisse von Jungerkrankten zugeschnitten sind. 


Broschüre Demenz jetzt schon?

Demenz – jetzt schon?

Erkranken jüngere Menschen an Demenz, stehen sie meist noch im Berufsleben und sind auch anderweitig eingebunden. Die Broschüre «Demenz – jetzt schon?» zeigt auf, was betroffene Familien tun können, um besser mit der Erkrankung zu leben, und wo sie Beratung und Unterstützung finden.


Broschüre Demenz und Arbeitsleben

Demenz und Arbeitsleben 

Informationen für Arbeitgeber und Berufstätige

Alzheimer oder eine andere Demenzform kann auch jüngere Erwachsene treffen. Sind sie noch berufstätig, sind auch die Vorgesetzten sowie die Arbeitskolleginnen und -kollegen gefragt. Was Unternehmen tun können, haben Demenzerkrankte gemeinsam mit Alzheimer Schweiz in der Broschüre «Demenz und Arbeitsleben» erarbeitet.


Informationsblatt Leichte kognitive Beeinträchtigung

Leichte kognitive Beeinträchtigung

(MCI)

Von einer leichten kognitiven Beeinträchtigung (MCI) spricht man, wenn sich die geistigen Fähigkeiten verschlechtern, ohne dass die Alltagsfunktionen beeinträchtigt sind. Sie kann verschiedene Ursachen haben und verläuft unterschiedlich. Eine MCI kann auf eine beginnende Demenzerkrankung hinweisen, eine genaue Abklärung ist deshalb wichtig.


Informationsblatt Frontotemporale Demenz

Frontotemporale Demenz

Die frontotemporale Demenz (FTD) gehört zu den seltenen Demenzformen. Bei jüngeren Personen tritt sie häufig auf. Oft dauert es lange bis zur korrekten Diagnose. Je nach Ausprägung der FTD verändern sich das Verhalten und die Persönlichkeit oder die Sprachkompetenz geht zurück. Was es heisst, an FTD zu erkranken, wie sich diese Demenzform äussert und was hilft, darüber informiert die Broschüre «TITEL».


Broschüre Demenz vorbeugen

Demenz vorbeugen

So halten Sie Ihr Gehirn fit

Mit dem Alter steigt das Risiko, an Demenz zu erkranken. Was kann ich tun, um Alzheimer oder einer anderen Demenzform vorzubeugen? Sind eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmässige Bewegung und genügend soziale sowie geistige Aktivitäten sinnvoll? Die Broschüre «Demenz vorbeugen» enthält Hinweise und Tipps, wie Sie Ihr Gehirn fit halten.