Die Mitteilung der Diagnose ist oft ein schwerer Schlag, der eine Phase der Verarbeitung erfordert. Bevor Sie die Vorsorgeplanung ansprechen, sollten Sie Ihrem Vater Zeit geben, die Nachricht zu verarbeiten, und ihm Raum lassen, seine Gefühle auszudrücken. Auch wenn sich nicht vorhersagen lässt, wie lange er noch urteilsfähig sein wird, ist es wichtig, die Vorsorgeplanung nicht zu überstürzen.


Ein direktes Ansprechen kann wegen der Unsicherheit über die bevorstehenden Veränderungen zu konfrontativ sein. Versuchen Sie stattdessen, bei einem Spaziergang oder einer Tasse Kaffee seine Wünsche in Erfahrung zu bringen, ohne dem Gespräch einen formellen Rahmen zu geben. Hören Sie ihm aufmerksam zu und bestätigen Sie seine Gefühle. Wenn Sie merken, dass er für einen Austausch offen ist, bieten Sie ihm an, ihn bei den nächsten Schritten zu begleiten. Ihre Anwesenheit und Ihre Unterstützung sind wertvoll, auch wenn vorerst noch keine Entscheidung getroffen wird.


Wenn sich Ihr Vater weiterhin weigert, rechtliche Vorkehrungen zu treffen, kann er dazu nicht gezwungen werden. Manche Menschen finden es beruhigend, ihre Zukunft zu planen. Andere möchten sich damit lieber nicht beschäftigen.