Am 16. September 2025 hat Alzheimer Schweiz im Auftrag der Nationalen Plattform Demenz ein Webinar organisiert zum Thema «Demenzerkrankungen diagnostizieren –  Empfehlungen der Swiss Memory Clinics». Eine sorgfältige Diagnostik bildet die Basis für eine rechtzeitige und individuell abgestimmte Beratung, Behandlung und Betreuung bei Demenz. Dabei gewinnt auch die geschlechtsspezifische Diagnostik zunehmend an Bedeutung. 

Nach einer thematischen Einführung durch Dr. med. Rafael Meyer präsentierte Prof. Dr. med. Julius Popp die aktualisierten Diagnostikempfehlungen für die Schweiz, erarbeitet unter der Leitung des Vereins Swiss Memory Clinics.

Dabei stellte Julius Popp die in der Schweiz anerkannten Empfehlungen zur Standardanamnese und zur möglichen Zusatzdiagnostik bei Demenzerkrankungen vor. Er hob die Bedeutung aktueller Forschungsergebnisse hervor, etwa im Bereich blutbasierter Biomarker, und erläuterte, wie diese künftig zu einer effizienteren und zugleich präziseren Diagnostik beitragen könnten.

Als Ausblick skizzierte er Möglichkeiten, die diagnostischen Verfahren gezielter auf spezifische Personengruppen und deren Bedürfnisse abzustimmen.
 

Die Referenten

Dr. med. Rafael Meyer, Präsident Swiss Memory Clinic, Stv. Klinikleiter und Chefarzt der Klinik für Konsiliar-, Alters- und Neuropsychiatrie (KAN), Leiter Zentrum für Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie und Psychosomatik (ZKL), Psychiatrische Dienste Aargau.

Prof. Dr. Julius Popp, Leiter Zentrum für Gedächtnisstörungen und Alzheimer, Klinik Hirslanden Zürich, Bellevue Medical Group – Neurozentrum Sternen, Zürich; Forschungsgruppenleiter Neuropsychiatry and Biomarkers of Cerebral Aging, Department of Adult Psychiatry and Psychotherapy, Universität Zürich; Psychiatrie de l'âge avancé, Département de Psychiatrie, Université de Lausanne.

 

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