«Wenn die Erinnerung verblasst – Birgittas Leben für und mit Alzheimer» heisst der Dokumentarfilm über Brigitta Martensson. Martina Rieder und Marianne Pletscher begleiteten die heute 76-Jährige fast drei Jahre lang. Das Thema Demenz kennt die aus Schweden stammende Brigitta Martensson aus vielen verschiedenen Perspektiven: Zunächst nur als Direktorin von 2001 bis 2015 von Alzheimer Schweiz.
Kurz vor ihrer Pensionierung erhielt sie 2015 die Diagnose Demenz. Die Krankheit ist ihr vertraut, denn sowohl ihre Mutter als auch ihre Schwester waren und sind an Demenz erkrankt. Seit ihrer eigenen Diagnose geht sie offensiv und kreativ mit dieser Herausforderung um. Solange es noch ging, trat sie öffentlich auf, um die Menschen dazu aufzufordern, sich frühzeitig testen zu lassen. Selbstbewusst lebt sie vor, dass man sich auch mit einer Demenz nicht verstecken soll, sondern das Leben geniessen kann. Der Film porträtiert eine Persönlichkeit, die einen Weg sucht, um möglichst viel Autonomie zu bewahren.
Der 80-minütige Film wird ab 15. Oktober 2026 in ausgewählten Kinos der Deutschschweiz zu sehen sein. SRF zeigt den Dokumentarfilm im Jahr 2027 in einer gekürzten Fassung in der Sendereihe DOK.
Weitere Informationen zur Entstehung des Dokumentarfilms sind hier zu finden.
Aufführungen
An diesen bisher bekannten Vorpremieren sind die Regisseurinnen Martina Rieder und Marianne Pletscher anwesend:
- Zürich, Arthouse – Mittwoch, 7. Oktober, Zeit noch unbekannt
- Bern, Kino Rex – Mittwoch, 14. Oktober um 18:15 Uhr
- St. Gallen, Kinok – Donnerstag, 15. Oktober, Zeit noch unbekannt
- Luzern, Bourbaki – Sonntag, 18. Oktober um 11 Uhr
Informationen zu weiteren Vorpremieren sind hier zu finden.
Am 3. März 2022 erschien in der Zeitschrift générations ein Gespräch, das die Journalistin Marlyse Tschui mit Birgitta Martensson geführt hat. Hier der Inhalt des Artikels.
