Ein voller Kinosaal und ein bewegendes Porträt einer Frau, die sich ihre Selbstbestimmung auch mit Demenz bewahren möchte.
Letzten Mittwoch, am 14. Oktober 2026, fand im Kino Rex eine besondere Vorstellung des Dokumentarfilms “Wenn die Erinnerung verblasst” statt.
Fast drei Jahre lang begleiteten die Filmemacherinnen Martina Rieder und Marianne Pletscher die ehemalige Direktorin von Alzheimer Schweiz, Birgitta Martensson. 2015 erhielt sie selbst die Diagnose Demenz. Der Film zeigt eine humorvolle und selbstbewusste Frau, die ihren eigenen Weg im Umgang mit der Erkrankung geht und dabei möglichst viel Unabhängigkeit bewahren möchte.
Im anschliessenden Podiumsgespräch diskutierten die beiden Filmemacherinnen gemeinsam mit unserer amtierenden Direktorin Dr. Martine Bourqui-Pittet über den Film und das Leben mit Demenz. Moderiert wurde das Gespräch von Monika Schärer.
Martine Bourqui-Pittet betonte, wie wichtig es ist, dass Menschen mit Demenz möglichst lange selbstbestimmt leben können. Voraussetzung dafür sind bedarfsgerechte Unterstützungs- und Entlastungsangebote, die sowohl Menschen mit Demenz als auch ihren Angehörigen zugänglich sind.
Für einen besonders schönen Moment sorgte die gemeinsame Überzeugung der beiden Direktorinnen: Für Birgitta Martensson war die Arbeit bei Alzheimer Schweiz der interessanteste Job ihres Lebens. Eine Begeisterung, die Martine Bourqui-Pittet von Herzen teilt.
Seit dem 15. Oktober ist der Dokumentarfilm in ausgewählten Kinos der Deutschschweiz zu sehen.
Weitere Informationen zum Film:Martina Rieder: Wenn die Erinnerung verblasst

