Falls Sie unterwegs sind und sich eine an Demenz erkrankte Person seltsam verhält, können Sie diskret die Alzheimer-Karte vorzeigen. Diese Karte im praktischen Kreditkartenformat informiert über Namen sowie Kontaktnummer und gibt Hinweisen auf die individuellen Schwierigkeiten und Möglichkeiten der Hilfe. Eine solche Karte schafft Verständnis beispielsweise bei Zugsbegleiter:innen, Mitfahrenden, Verkäufer:innen, Polizist:innen und medizinischem Personal.

Die kostenlose Alzheimer-Karte, welche in jedes Portemonnaie passt, gibt es sowohl für Demenzerkrankte als auch für Begleitpersonen.

Mit der Bestellung eines Sets erhalten Sie 10 Karten.

 

Notfall-Karte und Notfall-Checkliste

Unfälle können auch Personen mit Betreuungsaufgaben treffen: Doch was passiert, wenn eine Frau, die ihren an Demenz erkrankten Partner betreut, sich beim Einkaufen ein Bein bricht? Wer kümmert sich nun um ihren Mann? Für solche Fälle hat Alzheimer Schweiz zwei Produkte entwickelt: Eine Notfallkarte und eine Notfallcheckliste – beides für Personen, die Menschen mit Demenz betreuen. 

Die kreditkartengrosse Notfall-Karte informiert darüber, dass die verunfallte oder erkrankte Person jemanden betreut, und listet auf, wer im Notfall als Stellvertretung zu kontaktieren ist, um die Versorgung des Menschen mit Demenz sicherzustellen. 

Auf der Notfallcheckliste können die wichtigsten Angaben des betreuten Menschen eingetragen werden. Es hat zudem Platz zu weiteren Informationen, wie beispielsweise wer ein Haustier füttern könnte, das im selben Haushalt wie der erkrankte Mensch lebt.