Wie gehen Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in ihrem Alltag mit einer Demenzdiagnose um? Was beschäftigt sie? Und wie ordnen Expertinnen und Experten die Erfahrung von Betroffenen ein? Demenz berührt jeden Menschen anders, und genau dieser Vielfalt widmet sich der Podcast «Chopfsach».
«Chopfsach» möchte Aufklärung bieten, Ängste mindern und Unterstützung geben. Die Gespräche mit Erkrankten, Angehörigen sowie Fachexpertinnen und -experten bringen persönliche Geschichten und fachliche Einsichten zusammen.
«Chopfsach-nachgefragt» von Alzheimer Schweiz
In unserer Sonderstaffel «Chopfsach – nachgefragt» stehen die Angehörigen und ihre Anliegen im Zentrum. Judith Kronbach, Host des Podcasts, spricht mit ihnen über ihre Erfahrungen und reflektiert diese im Anschluss gemeinsam mit einer Fachperson.
Die acht Folgen greifen zentrale Fragen auf: den Heimeintritt, den Umgang mit Finanzen, Hilfsmittel im Alltag, die Rolle der KESB, medikamentöse und alternative Behandlungsmöglichkeiten – und auch das Thema Vererbbarkeit.
Zu jeder neuen Folge haben Sie während drei Wochen die Möglichkeit, über unsere Community-Plattform ergänzende Fragen an die Expert*innen zu stellen.
Reinhören lohnt sich – wir wünschen Ihnen viel Spass und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.
Der Podcast «Chopfsach» wird von Alzheimer Schweiz mitfinanziert.
Alle Episoden der Sonderstaffel «Chopfsach – Nachgefragt»

Judith Kronbach, Host «Chopfsach-nachgefragt», im Gespräch mit Lea Müller, Alzheimer Zürich.
Was tun, wenn der pflegende Angehörige plötzlich ausfällt? Ein Heimeintritt kann dabei eine emotionale Angelegenheit sein. Hörer Stefan hat genau das erlebt. Der Vater betreute als Ehemann Stefans Mutter. Doch als er plötzlich ins Spital musste, war der Zeitpunkt da, dass sie ins Pflegeheim kam.
Im anschliessenden Gespräch zeigt Lea Müller, Fachfrau Betreuung und aktuell tätig als Beraterin bei Alzheimer Zürich, die verschiedenen Möglichkeiten bei einem Heimeintritt auf und gibt konkrete Tipps.
In dieser Episode von «Chopfsach – nachgefragt» geht es auch um den richtigen Zeitpunkt eines Heimeintritts, die verschiedenen Pflegeeinrichtungen und wie man den Eintrittstag am besten gestaltet.
Haben Sie Fragen zum Heimeintritt und möchten sich mit Lea Müller oder jemandem aus unserem Team austauschen? Dann haben Sie ab heute 16.06.2025 während drei Wochen 04.07.2025 die Möglichkeit, Ihre Anliegen direkt mit den Expert:innen auf unserer Community-Plattform zu teilen.
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Judith Kronbach, Host «Chopfsach-nachgefragt», im Gespräch mit Prof. Dr. Regina E. Aebi-Müller, ordentliche Professorin an der Universität Luzern.
Wie regle ich die finanziellen Pflichten und die Haftung bei einem Menschen mit Demenz? In Folge 2 der Podcast-Sonderstaffel «Chopfsach Nachgefragt» von Alzheimer Schweiz erzählt Hörerin Emelie, wie sie unerwartet erfuhr, dass ihre Halbschwester bereits vor Jahren das Haus ihres gemeinsamen an Demenz erkrankten Vaters erbte. Und das war noch nicht alles.
Prof. Dr. Regina E. Aebi-Müller, ordentliche Professorin an der Universität Luzern, erklärt im anschliessenden Gespräch, wann es zur Urteils- und Handlungsfähigkeit kommt. Sie zeigt auch auf, wie wichtig und hilfreich genaue Formulierungen im Vorsorgeauftrag und der Patientenverfügung sind und geht auf das Thema Haftung ein.
Was sind Ihre Erfahrungen zum Thema? Diskutieren Sie mit oder stellen Sie bis zum 27. Juli 2025 Ihre Fragen der Juristin Eva Wiesendanger im Forum unserer Community-Plattform.

Judith Kronbach, Host «Chopfsach-nachgefragt», im Gespräch mit Thomas Büchler, Präsident Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Thun.
Eines Tages klingelte es bei Hörerin Frau Sennhauser an der Türe – und ihr wurde mitgeteilt, dass eine Gefährdungsmeldung gegen sie vorliege. Für sie war sofort klar: Das musste ein Missverständnis sein. Gleichzeitig machte sich ein Unwohlsein breit – darüber, wie schnell und scheinbar unkompliziert eine solche Meldung ausgelöst werden kann.
In der dritten Folge von «Chopfsach-nachgefragt» ordnet Thomas Büchler, Präsident der KESB Thun, die Situation im anschliessenden Gespräch ein und gibt Einblick in die Arbeit der KESB.
Noch bis zum 3. August beantworten Thomas Büchler und Eva Wiesendanger im Forum von Alzheimer Schweiz Ihre Fragen rund um die KESB.

Judith Kronbach, Host von „Chopfsach-nachgefragt”, im Gespräch mit Dr. med. Ansgar Feldbecker, Oberarzt am Inselspital in Bern und Leiter einer neurologischen Praxis in St. Gallen.
Bis heute gibt es für Demenz kein Heilmittel. Medikamente können den Verlauf der Erkrankung verzögern und die Lebensqualität von Erkrankten und ihren Angehörigen verbessern.
In der vierten Folge des «Chopfsach – nachgefragt»-Podcasts erzählt Frau Fuchs über die Medikamentenstudie, an der sie teilnimmt. Offen berichtet sie, wie es ist, wenn das Testmedikament ins Rückenmark gespritzt wird, und welche Veränderungen sie in ihrem Alltag bemerkt. In einem rührenden Gespräch mit ihrem Mann zeigt sich auch, wie die beiden ihr Leben zusammen meistern.
Im anschliessenden Gespräch mit Judith Kronbach erläutert Dr. med. Ansgar Felbecker, welche medikamentösen Therapien heute zur Verfügung stehen und was diese leisten können. Er arbeitet am Inselspital in Bern und in einer Neurologischen Praxis in St.Gallen und ist ehemaliger Präsident der Swiss Memory Clinics.
Noch bis zum 17. August können Sie sich auf unserer Community-Plattform im Themenspezial «Nachgefragt» direkt mit Dr. med. Ansgar Felbecker und den Expert:innen von Alzheimer Schweiz austauschen.

«Wie kommt man in einer finanziell schwierigen Situation zu Unterstützung?»
Hörerin Anna erlebte am eigenen Leib, wie belastend diese Frage sein kann. Sie unterstützte ihren an Demenz erkrankten Vater in einer Phase, in der plötzlich Geld „verschwand”, Bussgelder auftauchten und unklar war, wie das Pflegeheim für ihre Mutter bezahlt werden sollte. Die behördliche Unterstützung liess lange auf sich warten. Weil ihr Vater zudem einen Teil einer Liegenschaft besass, wurde alles noch komplizierter.
Andrea Ziegler von der Sozialberatung bei Pro Senectute kennt solche Situationen aus ihrem Alltag. Im Gespräch mit Judith Kronbach erklärt sie, wie Angehörige Hilflosengelder, Ergänzungsleistungen und Betreuungsbeiträge beantragen können und wie diese berechnet werden. Dabei betont sie, wie wichtig es ist, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.
Zusätzlich können Sie bis zum 31. August im Themenspezial «Nachgefragt» auf unserer Community-Plattform Ihre Erfahrungen oder Fragen zum Thema mit den Expert:innen von Alzheimer Schweiz teilen.

Lichtsensor, Bewegungsmelder, automatischer Türöffner: In der neuen Folge des «Chopfsach – nachgefragt»-Podcasts erzählt Hörer Herr Wegmann, welche digitalen Hilfsmittel er zur Unterstützung bei der Betreuung seines demenzerkrankten Vaters installiert hat. Er nimmt uns mit in die Wohnung und zeigt, was mit der Technik möglich ist.
Im anschliessenden Gespräch gibt Expertin Lena Sauerzopf weitere Inputs. Sie ist Dozentin an der ZHAW im Fachbereich Ergotherapie und hat zur technologiebasierten Rehabilitation doktoriert. Sie spricht unter anderem über digitale Robben als Haustier-Ersatz, elegante Halsketten mit GPS – und darüber, welche ethischen Aspekte Angehörige berücksichtigen sollten.
Bis zum 15. September können Sie im Themenspezial «Nachgefragt» auf unserer Community-Plattform Ihre Erfahrungen oder Fragen zum Thema mit den Expert:innen von Alzheimer Schweiz teilen.

Judith Kronbach, Host von „Chopfsach-nachgefragt”, im Gespräch mit Eliane Baumberger, Pflegeexpertin und PhD Studentin.
Voller Energie erzählt Hörerin Corina (60) von ihren Handy-Spielen zuhause und unterwegs, und den Jass-Nachmittagen und dem Turnen in der Tagesklinik. Vor knapp drei Jahren hat sie die Diagnose «Alzheimer» erhalten. Diese nichtmedikamentösen Interventionen sieht sie nicht als «Müssen» sondern als «Unterhaltung».
Baumberger Eliane nickt während der Aufzählungen. Sie arbeitet in den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern (UPD) in der Universitätsklinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie und schreibt ihre Doktorarbeit in Health Care über «Nichtmedikamentöse Interventionen bei Menschen mit Demenz mit BPSD in der Alterspsychiatrie».
Das Aktiv-Sein, die Stimulation der Sinne und Beziehungen haben einen grossen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit, betont sie und zeigt auf, welche Therapieformen es gibt.
Bis zum 29. September haben Sie die Möglichkeit im Themenspezial «Nachgefragt» auf unserer neuen Community-Plattform eure Erfahrungen oder Fragen zum Thema mit den Expert:innen von Alzheimer Schweiz und Eliane Baumberger zu teilen.
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Judith Kronbach, Host von „Chopfsach-nachgefragt”, im Gespräch mit Kristine Ewert, Leitende Ärztin am Felix-Platter-Spital in Basel und Fachärztin für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie mit Schwerpunkt Alterspsychiatrie.
Der Mann von Hörerin Agnes war erst 54 Jahre alt, als er die Diagnose «Demenz» erhielt. Da sie damals drei kleine Kinder hatten und er beruflich sehr aktiv war, ging sie eher von einem Burn-out, denn dieser Erkrankung aus. Das, obwohl es in der Verwandtschaft aussergewöhnlich viele Menschen mit Demenz gibt.
In der achten und somit letzten Folge der Sonderstaffel „Chopfsach-nachgefragt” erläutert Kristine Ewert, wann Tests sinnvoll sein können und wie diese erstellt werden. Zudem erklärt sie, welche weiteren Risikofaktoren es gibt und dass man selbst bei erblicher Belastung – wobei Demenz nur äusserst selten vererbbar ist – einiges tun kann, um das Risiko einer Erkrankung zu minimieren. Kristine Ewert ist leitende Ärztin am Felix-Platter-Spital in Basel sowie Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie mit Schwerpunkt Alterspsychiatrie.
Haben Sie Anregungen oder Fragen zum Thema? Bis zum 12. Oktober 2025 haben Sie die Möglichkeit sich in unseren Themenspezial "Nachgefragt" mit unseren Nachgefragt-Expert:innen auszutauschen.




