Bei Menschen, die an Demenz erkrankt sind, spielen die Angehörigen eine wichtige Rolle.Nach und nach übernehmen sie immer mehr Aufgaben, die der kranke Partner oder Elternteil nicht mehr selber ausführen kann. Sie verteten ihn bei administrativen Angelegenheiten, führen Gespräche mit dem Arzt und übernehmen immer mehr Aufgaben, bis sie schliesslich alle Angelegenheiten stellvertretend regeln müssen.
In dieser Situation stellt sich den Angehörigen die Frage, ob sie überhaupt berechtigt sind, diese Arbeiten zu übernehmen oder ob es erwachsenenschutzrechtliche Massnahmen braucht, damit sie sich im rechtlichen Rahmen bewegen

In einem Input-Referat werden die rechtlichen Grundlagen erläutert und über die Rolle und Aufgaben der Erwachsenenschutzbehörde bei Demenz informiert. In der anschliessenden Podiumsdiskussion sprechen die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen in der Praxis. Zum Schluss der Veranstaltung öffnen wir die Diskussion für Fragen aus dem Publikum.

Referat
Lic. iur. Marianne Wolfensberger, Beauftragte Recht und Politik,
Alzheimer Schweiz

Podium
Dr. med. Susanna Frigerio, Stv. Chefärztin Neurologie SoH und Koleitung Memory Clinic Kantonsspital Olten

Stefan Armenti, Präsident KESB Region Solothurn

Moderation
Karin Leuppi, Journalistin, Tele M1

Die Veranstaltung ist öffentliche und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.