Die 12. Generalversammlung des Vereins Alzheimer Obwalden / Nidwalden lockte 30 Teilnehmer in die Betagtensiedlung "dr Heimä" in Giswil. Dass es nicht mehr waren, liegt daran, dass am gleichen Abend die Spitex Nidwalden ihre Generalversammlung durchgeführt hat und viele Mitglieder in beiden Vereinen sind.

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.

Mit diesem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe eröffnete Dr. Bruno Rohrer, der zusammen mit Therese Rotzer das Co-Präsidium führt, die Versammlung. "Alzheimer Obwalden / Nidwalden" will sich zu der Anlaufstelle für Fragen rund um Demenz entwickeln", so der Präsident. "Darum müssen wir unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und vermehrt auf unsere Angebote hinweisen." Beratungsstelle, Angehörigengruppe, Informationsveranstaltungen und Bildungskurse seien Teile des umfangreichen Angebotes des Vereins. Weiter lobte er die Vernetzung mit Partnerorganisationen und der Memory-Klinik Luzern.

Der neue Vereinsname wird kurz und bündig

Therese Rotzer-Mathyer erläuterte die Namensänderung des Vereins: Aus dem bisherigen "Schweizerische Alzheimervereinigung Obwalden / Nidwalden" machte man neu den kurzen und einfachen Namen "Alzheimer Obwalden / Nidwalden". "Auch der Internetauftritt wurde angepasst und ab Juni 2019 wir die neue, übersichtliche und benutzerfreundliche Website aufgeschaltet", erklärte die Geschäftsleiterin Regula Gerig. Sie führte denn auch durch das vielseitige Jahresprogramm und wies darauf hin, dass viele Veranstaltungen öffentlich seien.

Die zurücktretende Margot Heutschi ist Gründungsmitglied und hat in den vergangenen 13 Jahren unzählige wertvolle Stunden für diesen  Verein aufgebracht. Mit entsprechend grossem Applaus wurde sie verabschiedet. Als Ersatz wurde Elisabeth Odermatt in den Vorstand aufgenommen. Die Revisionsstelle wurde auf zwei Personen aufgestockt und mit Brigitte Wettstein ergänzt.

Heimleiter Daniel Kiefer und Beatrice Rast von der Pflegedienstleitung der Betagtensiedlung "dr Heimä" erklärten in einem Kurzreferat die Demenzwohngruppe Giswil, welche sehr menschlich und persönlich, aber vor allem auch professionell geführt werde. Mit einem variantenreichen Programm begleitete das Duo "Fidelio" musikalisch durch den Abend.